Ratgeber · Aktualisiert für 2026{Auftragsgewinnung für SHK-Betriebe}
Barrierefreies Bad: So gewinnen Sie Anfragen – und nutzen Zuschüsse als Verkaufsargument
Weniger als jeder vierte Haushalt mit Menschen ab 65 hat laut Destatis eine ebenerdige Dusche. So erreichen Sie Senioren und Angehörige, erklären den Pflegekassen-Zuschuss von bis zu 4.180 Euro verständlich, qualifizieren Anfragen und machen aus Beratungen Aufträge – mit 5-Schritte-Fahrplan.
Patrick RiedelTÜV-zertifizierter Experte für VerkaufspsychologieZuletzt aktualisiert am 29.10.2026 · 13 Min. Lesezeit
€Neue Anfrage · Dusche statt Wanne · Erdgeschoss
✦ Hinweis: Antrag bei der Pflegekasse vor Baubeginn klären
Weg zum barrierearmen Bad
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Auftrag bodengleiche DuscheZuschuss bewilligt
Ziel
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Kostenvoranschlag für die PflegekasseUnterlagen für den Antrag
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Beratung mit Eltern und TochterBewegungsflächen gemessen
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Anfrage durch die TochterFotos und Maße per Formular
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Beratungstermin vor OrtDienstag · 10:00 Uhr mit Angehörigen
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Zuschuss bewilligtUmbau kann starten
Beispielhafte Darstellung eines Anfrage-Ablaufs
Das Wichtigste in Kürze
Großer Nachholbedarf: Nur 22,7 % der Haushalte mit Menschen ab 65 hatten 2022 einen ebenerdigen Einstieg zur Dusche (eigene Berechnung aus Destatis-Daten).
Pflege findet zu Hause statt: Von knapp 5,7 Millionen Pflegebedürftigen wurden Ende 2023 laut Destatis 86 % zu Hause versorgt.
Zuschuss als Türöffner: Die Pflegekasse kann nach § 40 Abs. 4 SGB XI bis zu 4.180 Euro je Maßnahme zahlen. Der KfW-Zuschuss 455-B ist seit dem 31. Juli 2026 mangels Bundesmitteln geschlossen, der Kredit 159 bleibt.
Angehörige mitdenken: Oft recherchieren und entscheiden die Kinder mit – Ansprache, Formular und Beratung sollten darauf ausgelegt sein.
Ehrlich formulieren: „Barrierefrei“ nur versprechen, wenn die Planung das auch einlöst – sonst „barrierearm“ oder „altersgerecht“.
{Kapitel 01}
Der Markt: Viele wollen zu Hause alt werden – wenige Bäder sind darauf vorbereitet
Laut Statistischem Bundesamt waren Ende 2023 knapp 5,7 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. 86 Prozent von ihnen, rund 4,9 Millionen, wurden zu Hause versorgt. Wer zu Hause gepflegt wird oder dort selbstständig bleiben will, braucht vor allem eines: ein Bad, das sicher nutzbar ist.
Genau daran fehlt es oft. Nach der Destatis-Tabelle zur Barrierereduktion der Wohnung aus dem Mikrozensus 2022 gab es rund 12,7 Millionen Haushalte mit Personen ab 65 Jahren. Nur in 2,9 Millionen davon war der Einstieg zur Dusche ebenerdig – das sind 22,7 Prozent (eigene Berechnung). Ausreichend Bewegungsfläche im Bad hatten 57,2 Prozent, keine Schwellen oder Bodenunebenheiten 23,6 Prozent.
Auch der ZVSHK verweist in seiner Bilanz 2025 auf nicht altersgerechte Bäder, die in den kommenden Jahren umfassende Investitionen erfordern. Für SHK-Betriebe ist das ein eigenes Geschäftsfeld – mit anderen Kunden, anderen Motiven und anderen Verkaufsargumenten als die klassische Badsanierung, um die es in Mehr Anfragen für Badsanierung geht.
Destatis · Mikrozensus 2022
So barrierearm wohnen Haushalte mit Menschen ab 65
Zielkunden und Kaufmotive: Wer entscheidet, wer zahlt, wer beeinflusst
Beim barrierearmen Bad sitzen oft mehrere Menschen mit am Tisch. Die wichtigsten Gruppen:
Vorsorger zwischen etwa 55 und 70: Sie sind fit, planen aber voraus. Sie wollen Komfort und Sicherheit – und auf keinen Fall ein Bad, das nach Klinik aussieht.
Menschen mit akutem Bedarf: nach einem Sturz, einem Krankenhausaufenthalt oder mit einem neuen Pflegegrad. Hier zählen Tempo, eine pragmatische Lösung und Hilfe bei den Unterlagen.
Angehörige: Kinder zwischen 40 und 60 recherchieren online, organisieren Termine und entscheiden häufig mit. Sie sind oft Ihr erster Kontakt.
Vermieter und Wohnungsunternehmen: Sie passen Wohnungen für ältere Mieter an oder werden von Mietern darum gebeten. Mieter können nach § 554 BGB verlangen, dass der Vermieter bauliche Veränderungen erlaubt, die der Nutzung durch Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität dienen.
Die Motive: Sicherheit (vor allem die Angst vor Stürzen), Selbstständigkeit, so lange wie möglich zu Hause leben, die Pflege erleichtern – und ein Bad, das trotzdem schön ist. Die Bedenken: Kosten, Schmutz und Bauzeit, Bürokratie bei Zuschüssen und die Sorge, über den Tisch gezogen zu werden. Wer diese Bedenken offen anspricht, gewinnt Vertrauen.
{Kapitel 03}
Zuschüsse als Verkaufsargument: Pflegekasse und KfW richtig erklären
Viele Kunden wissen nicht, dass es Unterstützung gibt – oder sie haben veraltete Beträge im Kopf. Wer die Förderung verständlich erklärt, wird zum Ansprechpartner, dem man vertraut. Stand Oktober 2026:
Pflegekasse: Nach § 40 Abs. 4 SGB XI kann die Pflegekasse für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds von Pflegebedürftigen Zuschüsse von bis zu 4.180 Euro je Maßnahme zahlen. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer Wohnung, gilt der Betrag je Person, insgesamt höchstens 16.720 Euro je Maßnahme. Voraussetzung ist ein anerkannter Pflegegrad; die Pflegekasse entscheidet im Einzelfall.
KfW-Zuschuss 455-B (Barrierereduzierung): Die KfW hat die Zuschussförderung ab dem 8. April 2026 wieder geöffnet – mit 10 Prozent der förderfähigen Kosten für Einzelmaßnahmen (bis 25.000 Euro je Wohneinheit) und 12,5 Prozent beim Standard Altersgerechtes Haus (bis 50.000 Euro). Seit dem 31. Juli 2026 können jedoch keine Anträge mehr gestellt werden, weil die Bundesmittel für 2026 ausgeschöpft sind. Eine Wiedereröffnung kündigt die KfW auf ihrer Website an.
KfW-Kredit 159 (Altersgerecht Umbauen): Laut KfW bleibt der zinsverbilligte Kredit für barrierereduzierende Maßnahmen verfügbar.
So nutzen Sie das im Verkauf: Bauen Sie einen kurzen Förder-Check in Ihre Beratung ein, erstellen Sie einen Kostenvoranschlag, den Kunden für den Antrag nutzen können, und klären Sie gemeinsam, dass Anträge vor Beginn der Arbeiten gestellt werden – bei der KfW ist das ausdrücklich Voraussetzung. Versprechen Sie aber nie eine Bewilligung. Verweisen Sie für Details an die Pflegeberatung der Pflegekasse oder einen Pflegestützpunkt. Diese Angaben sind keine Rechts- oder Steuerberatung; prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor jedem Auftrag beim jeweiligen Träger.
Förderung und Bedarf · Stand Oktober 2026
Die wichtigsten Zahlen für Ihr Beratungsgespräch
Zuschuss der Pflegekasse4.180 €höchstens je Maßnahme zur Wohnumfeldverbesserung, § 40 Abs. 4 SGB XIQuelle: SGB XI ↗
Mehrere Pflegebedürftige16.720 €Obergrenze je Maßnahme bei gemeinsamer WohnungQuelle: SGB XI ↗
KfW-Zuschuss 455-BAntragsstoppseit 31.07.2026, Bundesmittel 2026 ausgeschöpft; Kredit 159 weiter verfügbarQuelle: KfW ↗
Stand Oktober 2026. Keine Rechts- oder Steuerberatung – Förderbedingungen vor jedem Auftrag beim jeweiligen Träger prüfen.
{Kapitel 04}
Angebot und Positionierung: barrierearm, sicher – und schön
Wer in diesem Feld gewinnen will, braucht ein klares Angebot und eine saubere Sprache:
Begriffe ehrlich verwenden: „Barrierefrei“ weckt hohe Erwartungen; als Planungsgrundlage für Wohnungen dient die DIN 18040-2. Wenn Ihre Lösung diese Anforderungen nicht vollständig erfüllt, sprechen Sie besser von „barrierearm“, „barrierereduziert“ oder „altersgerecht“.
Pakete statt Einzelpositionen: zum Beispiel „Dusche statt Wanne“ als schneller Teilumbau, ein „Komfortbad 60 plus“ und der komplette barrierearme Umbau.
Die typischen Bausteine: bodengleiche Dusche, rutschhemmende Fliesen, Halte- und Stützklappgriffe, unterfahrbarer Waschtisch, WC in Komforthöhe, breitere Tür, gutes Licht mit Bewegungsmelder. Für Licht und Steckdosen arbeiten Sie am besten mit einem festen Elektropartner – auch Smart-Home-Lösungen wie Notruf- oder Sturzsensoren werden gefragt (mehr in Wallbox, Smart Home und E-Check).
Design als Argument: Zeigen Sie in Ihren Referenzen, dass Sicherheit und schönes Bad kein Widerspruch sind. Das überzeugt gerade die Vorsorger.
Kurze, planbare Bauzeit: Für ältere Kunden ist eine Woche ohne Dusche eine echte Belastung. Ein klarer Ablaufplan und gegebenenfalls eine Übergangslösung nehmen die Sorge.
Vertrauen entsteht durch Gesichter: Zeigen Sie Ihr Team und echte Umbauten statt Katalogbilder – Aufnahmen aus RMC-Shootings.
{Kapitel 05}
Wo Kunden suchen: online, bei Beratungsstellen und über Empfehlungen
Kunden für barrierearme Bäder erreichen Sie auf mehreren Wegen gleichzeitig:
Google: Angehörige suchen konkret – etwa nach bodengleicher Dusche, Dusche statt Wanne oder Badumbau mit Zuschuss der Pflegekasse, jeweils mit Ortsnamen. Eine eigene Landingpage zu genau diesen Themen und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit echten Projektfotos sind die Basis. Ergänzend erreichen Sie Suchende mit Google Ads.
Meta (Facebook und Instagram): gut für Vorsorger und Angehörige. Vorher-nachher-Bilder, kurze Videos aus echten Umbauten und ein verständlicher Beitrag zum Zuschuss funktionieren besser als Werbesprüche. Formulieren Sie Anzeigen so, dass sie niemandem eine Krankheit oder Pflegebedürftigkeit unterstellen.
Netzwerk vor Ort: Pflegedienste, Sanitätshäuser, Ergotherapeuten, Pflegestützpunkte, Wohnberatungsstellen und Seniorenvertretungen kennen den Bedarf als Erste. Ein kurzer Vortrag oder Infomaterial mit Ihren Paketen macht Sie dort bekannt.
Bewertungen und Empfehlungen: Wer jemanden ins Haus der eigenen Eltern lässt, liest Bewertungen besonders genau. Wie Sie systematisch mehr davon bekommen, steht in Kundenbewertungen auf Google verdoppeln.
Alle Kanäle sollten auf eine Seite führen, die Ablauf, Pakete, Zuschüsse und ein kurzes Formular bündelt – so wie in unserem Beitrag zum Anfrage-Funnel beschrieben.
{Kapitel 06}
Anfragen qualifizieren und die Beratung führen
Ein gutes Anfrageformular für barrierearme Bäder ist kurz, freundlich und klärt das Wichtigste:
Wer fragt an? Die betroffene Person selbst oder Angehörige – und wer soll beim Termin dabei sein?
Was ist gewünscht? Dusche statt Wanne, Haltegriffe und Kleinmaßnahmen oder der komplette Umbau.
Zeitraum: Gibt es einen akuten Anlass, etwa die Entlassung aus dem Krankenhaus?
Eigentum oder Miete? Bei Mietwohnungen braucht es die Erlaubnis des Vermieters.
Fotos und grobe Maße des heutigen Bades.
Zuschuss gewünscht? Fragen Sie nur, ob Unterstützung bei den Unterlagen für die Pflegekasse gewünscht ist. Angaben zum Pflegegrad sind Gesundheitsdaten und besonders geschützt – machen Sie solche Felder freiwillig und klären Sie Einwilligung und Datenschutzhinweis mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.
In der Beratung vor Ort zählen Zeit und Geduld: Fragen Sie nach dem Alltag (Rollator, Rollstuhl, Pflegedienst), messen Sie Bewegungsflächen und Türbreiten, zeigen Sie Muster und erklären Sie den Ablauf in einfachen Worten. Der Kostenvoranschlag sollte so aufgebaut sein, dass Kunden ihn direkt für den Antrag nutzen können. Mehr zum Aufbau guter Angebote lesen Sie in Angebote schreiben im Handwerk, zur Vorauswahl in Anfragen qualifizieren.
{Kapitel 07}
Kennzahlen und Abläufe: planbar trotz Antragsphase
Zwischen Beratung und Auftrag liegt bei Zuschussprojekten oft die Bearbeitungszeit der Pflegekasse. Damit Ihnen dabei keine Aufträge verloren gehen, brauchen Sie einen klaren Überblick:
Anfragen nach Kanal: Google, Meta, Website, Netzwerkpartner, Empfehlung.
Anteil mit Zuschuss: Wie viele Projekte laufen über die Pflegekasse?
Wartezeit bis zur Bewilligung: Notieren Sie das Antragsdatum und fragen Sie nach, wenn sich länger nichts tut.
Terminquote und Abschlussquote: Aus wie vielen Anfragen werden Termine, aus wie vielen Angeboten Aufträge?
Durchschnittlicher Auftragswert: Wie oft wird aus „nur Haltegriffe“ ein größerer Umbau?
Empfehlungen aus dem Netzwerk: Welche Partner schicken Ihnen regelmäßig Kunden?
Führen Sie offene Projekte mit einem eigenen Status wie „wartet auf Pflegekasse“ und einer Wiedervorlage. Halten Sie außerdem Kapazität für schnelle Teilumbauten frei – wer bei akutem Bedarf kurzfristig helfen kann, wird weiterempfohlen.
5-Schritte-Fahrplan
In 5 Schritten zu mehr Aufträgen für barrierearme Bäder
1Angebot schärfenPakete von Dusche statt Wanne bis KomplettumbauWoche 1–2
2Landingpage bauenZuschüsse erklären, Formular mit FotosWoche 2–4
4Kampagnen startenGoogle-Suche und Meta für Vorsorger und Angehörigeab Woche 4
5Beraten und begleitenTermin mit Angehörigen, Unterlagen für den Antragpro Anfrage
{Fazit}
Barrierearme Bäder: ein Wachstumsfeld für SHK-Betriebe, die gut beraten
Der Bedarf an sicheren, altersgerechten Bädern ist groß und wächst mit jeder Generation, die zu Hause alt werden will. Gewinnen werden die Betriebe, die Vorsorger und Angehörige gezielt ansprechen, Zuschüsse ehrlich und verständlich erklären, ein starkes Netzwerk aufbauen und in der Beratung Geduld mitbringen.
Sie möchten dafür eine eigene Landingpage, Kampagnen auf Google und Meta und einen Anfrage-Funnel, der die richtigen Fragen stellt? Genau das bauen wir bei der Auftragsgewinnung für SHK-Betriebe – mit echten Fotos aus Ihren Projekten und gesteuert mit dem RMC-KI-System®.
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihr Angebot, Ihre Region und Ihre Kapazitäten an und zeigen, wie Sie mehr Anfragen für barrierearme Bäder gewinnen.
★★★★★ 5,0 bei Google
Das sagen unsere Partnerbetriebe über die Zusammenarbeit mit RMC
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„Wir haben mit Patrick Riedel schon einige Maßnahmen umgesetzt, die alle sehr erfolgreich waren. Die Zusammenarbeit war immer sehr professionell und angenehm. Ich kann eine Zusammenarbeit sehr empfehlen!“
Alexander SachsenmaierGF Sachsenmaier GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„In unter drei Monaten konnten wir insgesamt von 12 auf 17 Mitarbeiter wachsen. Jetzt müssen wir die Leute erst einmal effizient einarbeiten.“
Sebastian LutzGF Elektro Lutz GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir konnten über den Recruitingfilm und die passenden Stellenanzeigen auf Social Media direkt zwei Anlagenmechaniker in unter 30 Tagen gewinnen und einstellen.“
Wolfgang EhrhardGF Wilhelm Ehrhard GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Über den Imagefilm, den wir mit der Werbekampagne beworben haben, konnten wir innerhalb von drei Monaten drei tolle Monteure finden. Vielen Dank!“
Nach § 40 Abs. 4 SGB XI kann die Pflegekasse für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds bis zu 4.180 Euro je Maßnahme zahlen (Stand Oktober 2026). Leben mehrere Pflegebedürftige in einer Wohnung, gilt der Betrag je Person, insgesamt höchstens 16.720 Euro. Voraussetzung ist ein anerkannter Pflegegrad, die Pflegekasse entscheidet im Einzelfall. Das ist keine Rechtsberatung.
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