Blog · Aktualisiert für 2026{Mitarbeitergewinnung Glaserhandwerk}
Glaser finden: Wie Ihr Betrieb 2026 Fachkräfte gewinnt
Fenster tauschen, Glasfassaden montieren, Ganzglasanlagen einbauen: Gute Glaser sind rar, und jedes Jahr kommen weniger nach. So erreichen Glasereien sowie Fenster- und Fassadenbauer 2026 wechselbereite Fachkräfte, überzeugen sie und halten sie im Team – mit Zahlen von BIBB und Bundesagentur für Arbeit.
Beispielhafte Darstellung einer Recruiting-Kampagne für Glasereien
Das Wichtigste in Kürze
Der Nachwuchs schrumpft: 2024 wurden laut BIBB nur 282 neue Ausbildungsverträge zum Glaser geschlossen – 1998 waren es noch 987.
Jeder dritte Vertrag endet vorzeitig: Die Lösungsquote der Glaser-Ausbildung lag 2024 bei 36,0 %. Bundesweit gab es Ende 2024 nur 735 Glaser-Azubis.
Das Handwerk wartet lange: Gemeldete Stellen in Handwerksberufen blieben 2025 laut Bundesagentur für Arbeit im Schnitt 242 Tage unbesetzt.
Gehalt realistisch einordnen: Der Median liegt laut gehalt.de bei 3.493 € brutto im Monat, Glasermeister kommen auf rund 56.300 € im Jahr.
Breiter denken: Tischler, Metallbauer und Fensterbaumonteure sind mit Einarbeitung eine echte Alternative – und Hebetechnik ist ein starkes Argument.
{Kapitel 01}
Welchen Glaser suchen Sie? Die zwei Fachrichtungen
Glaser ist nicht gleich Glaser. Die dreijährige Ausbildung kennt zwei Fachrichtungen: Verglasung und Glasbau sowie Fenster- und Glasfassadenbau. Im Betriebsalltag unterscheiden sich die Profile deutlich:
Verglasung und Glasbau: Glasreparaturen, Spiegel, Duschabtrennungen, Ganzglastüren, Glasgeländer und Innenausbau mit Glas – teils auch Kunstverglasung und Restaurierung.
Fenster- und Glasfassadenbau: Fertigung und Montage von Fenstern, Haus- und Hebeschiebetüren, Wintergärten und Pfosten-Riegel-Fassaden.
Montage und Service: Fenstertausch im Bestand, Einbruchschutz, Wartung von Fenstern und Türen.
Werkstatt und Zuschnitt: Glaszuschnitt, Kantenbearbeitung, Isolierglas.
Klären Sie vor der ersten Anzeige, welches Profil Ihnen wirklich fehlt: der Monteur für Fenster und Fassaden, der Glasbauer für den Innenausbau oder die Fachkraft für die Werkstatt. Davon hängen Jobtitel, Zielgruppe und Argumente ab.
{Kapitel 02}
Der Arbeitsmarkt für Glaser 2026
Die Zahl der Glaser-Azubis ist über die Jahre stark gesunken. Laut BIBB-Datenblatt Glaser/-in wurden 2024 bundesweit nur noch 282 neue Ausbildungsverträge geschlossen – 2022 waren es 348, 1998 noch 987. Ende 2024 lernten insgesamt nur 735 junge Menschen den Beruf, die Lösungsquote lag bei 36,0 Prozent.
Den Engpass spürt das ganze Handwerk: Gemeldete Stellen in Handwerksberufen blieben 2025 laut Bundesagentur für Arbeit im Schnitt 242 Tage unbesetzt, über alle Berufe waren es 167 Tage. Engpässe bestehen laut demselben Bericht vor allem in Bau- und Ausbauberufen.
Die Arbeit geht Glasereien dabei nicht aus: Fenstertausch bei energetischen Sanierungen, Einbruchschutz, große Verglasungen im Neubau und Glas im Innenausbau. Wer Glaser gewinnen will, wirbt deshalb fast immer um Fachkräfte, die bereits einen Arbeitgeber haben.
Glaser und Fensterbaumonteure werden nicht nur von anderen Glasereien umworben:
Fenster- und Fassadenhersteller: Industrielle Fensterbauer und Fassadenunternehmen suchen Monteure und Fachkräfte für die Fertigung – oft mit Schichtmodellen und Tarif.
Metallbau und Fassadenbau: Wer Pfosten-Riegel-Fassaden montieren kann, ist auch dort gefragt.
Glasveredler und Isolierglashersteller: Werkstatt- und Produktionsjobs ohne Montage beim Kunden.
Fensterhandel mit eigener Montage: Händler suchen Monteure für den Fenstertausch.
Tischlereien: Viele bauen selbst Fenster und Türen und werben dieselben Leute an.
Das Gehalt ordnen Sie mit gehalt.de ein: Der Median liegt bei 3.493 € brutto im Monat, rund 43.300 € im Jahr. Die mittlere Hälfte liegt zwischen etwa 39.200 € und 47.900 € jährlich. In Baden-Württemberg sind es rund 45.350 €, in Mecklenburg-Vorpommern rund 37.200 €, in Unternehmen mit mehr als 20.000 Beschäftigten rund 51.550 €. Eine Glaserei mit 10 oder 20 Leuten punktet deshalb mit anderen Argumenten: abwechslungsreichen Aufträgen, kurzen Wegen und einem Team, in dem niemand nur eine Nummer ist.
Glaserhandwerk in Zahlen
Was die Zahlen für Ihre Suche bedeuten
Neue Azubis 2024282neue Ausbildungsverträge bundesweit – 1998 waren es 987Quelle: BIBB ↗
Median-Gehalt3.493 €brutto im Monat, Glasermeister rund 56.300 € im JahrQuelle: gehalt.de ↗
Ausbildungsdaten: Berichtsjahr 2024, alle Fachrichtungen. Vakanzzeit: Jahresdurchschnitt 2025, alle Handwerksberufe. Gehalt: Vollzeit, 40-Stunden-Woche.
{Kapitel 04}
Was Glaser von ihrem Arbeitgeber erwarten
Diese Punkte geben für Glaser bei der Wahl des Arbeitgebers oft den Ausschlag:
Schonende Arbeit: Glas ist schwer. Vakuumheber, Montagekran, Glasroboter und genug Leute pro Montage schonen den Rücken – für erfahrene Glaser oft das wichtigste Argument.
Saubere Montageplanung: Aufmaß, Material und Zeitplan stimmen, bevor das Team losfährt. Nichts frustriert mehr als Nacharbeit wegen falscher Maße.
Abwechslung: Ein Mix aus Fenstermontage, Glasbau im Innenausbau und Reparaturen statt ewig gleicher Serienmontage.
Planbare Arbeitszeiten: Montage in der Region, Feierabend zu Hause, Glasbruch-Notdienst fair geregelt.
Moderne Werkstatt: Zuschnitt und Kantenbearbeitung auf aktuellem Stand.
Perspektive: Spezialisierung auf Ganzglasanlagen oder Fassaden, Weg zum Vorarbeiter oder Glasermeister.
Je konkreter Sie diese Punkte beschreiben, desto glaubwürdiger wirkt Ihr Angebot.
Echte Fotos aus dem eigenen Betrieb schaffen Vertrauen – Stockbilder erkennt jede Fachkraft sofort.
{Kapitel 05}
Wo Sie Glaser finden
Weil der Pool klein ist, lohnt der Blick über die reine Berufsbezeichnung hinaus:
Social Recruiting im Umkreis: Anzeigen auf Facebook und Instagram erreichen Glaser, die gerade nicht suchen, aber für ein gutes Angebot offen sind. Mehr dazu im Leitfaden Social Recruiting für Handwerksbetriebe.
Quereinsteiger aus Nachbargewerken: Tischler, Metallbauer, Fensterbaumonteure oder Trockenbauer bringen viel mit. Mit Einarbeitung in Zuschnitt und Montage werden sie zur echten Verstärkung – mehr im Artikel Quereinsteiger im Handwerk.
Empfehlungen: Ihre Glaser kennen Kollegen aus Berufsschule, Innung und von Baustellen.
Eigene Ausbildung: Bei nur 282 Neuverträgen im Jahr ist jeder gut begleitete Azubi ein Vorsprung.
Jobbörsen: Ergänzend für aktiv Suchende.
Wer Glaser und passende Quereinsteiger gleichzeitig anspricht, füllt die Pipeline deutlich schneller.
{Kapitel 06}
Die Stellenanzeige für Glaser
Eine gute Glaser-Anzeige beantwortet die Fragen, die sich jede Fachkraft stellt:
Konkreter Jobtitel: „Glaser (m/w/d) Fenster- und Fassadenmontage“ oder „Glaser Glasbau & Ganzglasanlagen“ statt „Mitarbeiter Montage“.
Gehalt als Spanne: Das schafft Vertrauen und spart Gespräche, die am Geld scheitern.
Hebetechnik zeigen: Vakuumheber, Kran, Montagewagen – das zeigt, dass Sie auf die Gesundheit Ihrer Leute achten.
Einsatzgebiet und Arbeitszeit: Regionale Montage oder Fernbaustellen? Wann ist Feierabend?
Typische Projekte: Altbau-Sanierung, Wohnungsbau, Objektgeschäft, Innenausbau – mit echten Fotos.
Kurzbewerbung per Smartphone: wenige Klicks, kein Anschreiben.
Gute Glaser bleiben nicht lange auf dem Markt. So gestalten Sie den Weg zur Zusage:
Innerhalb von 24 Stunden melden – telefonisch statt per Standardmail.
Werkstatt zeigen: Ein Rundgang durch Werkstatt, Lager und Fuhrpark überzeugt mehr als jede Broschüre.
Probetag auf der Montage: Ein Tag im Team zeigt beiden Seiten, ob es passt.
Zügig zusagen: Ein klares Angebot wenige Tage nach dem Kennenlernen.
Nach dem Start zählen feste Montagepartner, ein Einarbeitungsplan für Werkstatt und Baustelle, Schulungen zu neuen Systemen und regelmäßige Gespräche in den ersten Monaten. So bleiben neue Glaser langfristig im Betrieb.
Fahrplan
In 5 Schritten zum neuen Glaser
1Profil festlegenFenster und Fassade, Glasbau oder WerkstattZielgruppe
Der Glaser-Nachwuchs ist knapp, und die Konkurrenz aus Industrie, Fensterhandel und Nachbargewerken ist groß. Betriebe, die genau sagen, welches Profil sie suchen, ihre Arbeitsbedingungen ehrlich zeigen und schnell reagieren, finden trotzdem passende Fachkräfte.
Mit dem RMC-SYSTEM® machen wir Ihren Betrieb bei wechselbereiten Glasern und passenden Quereinsteigern in Ihrer Region sichtbar. Das RMC-KI-System® zeigt Ihnen vorher, mit wie vielen Bewerbungen Sie rechnen können. Partnerbetriebe stellen in 45–90 Tagen passende Mitarbeiter ein, abgesichert durch die RMC-Einstellungs- und Bleibegarantie®: Verlässt ein neuer Mitarbeiter den Betrieb im ersten Jahr, besetzen wir die Stelle kostenfrei neu.
So gewinnen Handwerks- und Baubetriebe Fachkräfte mit RMC
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„In unter drei Monaten konnten wir insgesamt von 12 auf 17 Mitarbeiter wachsen. Jetzt müssen wir die Leute erst einmal effizient einarbeiten.“
Sebastian LutzGF Elektro Lutz GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Über den Imagefilm, den wir mit der Werbekampagne beworben haben, konnten wir innerhalb von drei Monaten drei tolle Monteure finden. Vielen Dank!“
Ingo MihmGF Metam GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir haben mit Patrick Riedel schon einige Maßnahmen umgesetzt, die alle sehr erfolgreich waren. Die Zusammenarbeit war immer sehr professionell und angenehm. Ich kann eine Zusammenarbeit sehr empfehlen!“
Alexander SachsenmaierGF Sachsenmaier GmbH✓Verifizierte Bewertung
Die dreijährige Ausbildung zum Glaser hat zwei Fachrichtungen: Verglasung und Glasbau sowie Fenster- und Glasfassadenbau. Klären Sie vor der Suche, welches Profil Ihr Betrieb braucht – davon hängen Jobtitel und Zielgruppe ab.
Ihr Betrieb ist der Nächste
Ihre nächsten Glaser – mit Garantie
Im kostenlosen Erstgespräch analysieren wir Ihre Ausgangslage und zeigen Ihnen, wie Sie Glaser und passende Quereinsteiger in Ihrer Region gezielt erreichen – und in 45–90 Tagen passende Mitarbeiter einstellen.
Mit unserer Webdesign-Sparte Riedel Performance Design erstellt die Riedel Media Consulting GmbH performanceorientierte Websites in Münster, die Kunden und Mitarbeiter bringen.