Hausverwaltungen als Kunden gewinnen: So werden Sie zum festen Handwerkspartner
Eine Hausverwaltung betreut oft Hunderte Wohnungen – und braucht verlässliche Betriebe für Reparaturen, Wartung und Sanierung. Wie Sie Verwalter und Wohnungsunternehmen erreichen, was sie wirklich erwarten und wie aus dem ersten Auftrag eine dauerhafte Zusammenarbeit wird.
Patrick RiedelTÜV-zertifizierter Experte für VerkaufspsychologieVeröffentlicht am 29.10.2026 · 12 Min. Lesezeit
€Auftrag · Objekt 12 · 24 Wohneinheiten
✦ Mietertermin automatisch abgestimmt
Auftragsablauf
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RahmenvereinbarungAlle Objekte der Verwaltung
Ziel
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Bericht mit Fotos versendetRechnung je Objekt
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Termin mit Mieter vereinbartRückmeldung am selben Tag
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Schadensmeldung der VerwaltungPer E-Mail, Objekt und Wohnung
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Auftrag erledigtBericht mit 6 Fotos an Verwaltung
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Neues Objekt übertragenWartung ab nächstem Quartal
Beispielhafte Darstellung eines Auftragsablaufs
Das Wichtigste in Kürze
Ein Kontakt, viele Wohnungen: Laut Destatis liegen 23,6 Millionen Wohnungen in rund 3,5 Millionen Mehrfamilienhäusern. Wer eine Verwaltung überzeugt, arbeitet oft in Dutzenden Objekten.
Verwalter kaufen Entlastung: Erreichbarkeit, schnelle Rückmeldung, eigene Terminabstimmung mit Mietern, Fotodokumentation und saubere Rechnungen je Objekt sind wichtiger als der niedrigste Preis.
Wer entscheidet, hängt vom Auftrag ab: Kleinere Maßnahmen darf der WEG-Verwalter selbst veranlassen, größere beschließt die Eigentümerversammlung. Ihr Angebot muss für beide funktionieren.
Wiederkehrende Pflichten schaffen Anlässe: Etwa die Legionellenprüfung nach Trinkwasserverordnung in größeren Anlagen mindestens alle drei Jahre.
Der Einstieg ist meist klein: Ein gut erledigter Reparaturauftrag öffnet die Tür zu Wartung, Leerstandssanierung und Rahmenvereinbarung.
{Kapitel 01}
Der Markt: Warum Hausverwaltungen so wertvolle Auftraggeber sind
Zum Jahresende 2025 gab es laut Destatis rund 44,0 Millionen Wohnungen in Deutschland. 23,6 Millionen davon – 54,9 % – liegen in rund 3,5 Millionen Mehrfamilienhäusern. Genau diese Häuser werden meist nicht von den Eigentümern selbst betreut, sondern von Hausverwaltungen, Wohnungsunternehmen und Genossenschaften.
Zum Stichtag des Zensus 2022 waren 23,06 Millionen Wohnungen zu Wohnzwecken vermietet. 63,5 % davon gehörten laut Bundestag Privatpersonen und Gemeinschaften von Wohnungseigentümern – der Rest Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, Kommunen und anderen Eigentümern. Für Sie bedeutet das: Es gibt zwei große Kundengruppen mit unterschiedlichen Spielregeln – Verwalter von Eigentümergemeinschaften und Mietverwaltungen auf der einen Seite, professionelle Wohnungsunternehmen auf der anderen.
Der Bedarf ist dauerhaft: Gebäude altern, Mieter wechseln, Technik muss gewartet werden. Gleichzeitig steigen die Kosten. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden lagen im August 2026 laut Destatis 6,0 % über dem Vorjahr. Verwalter stehen deshalb unter Druck, gegenüber Eigentümern jede Ausgabe zu begründen – und schätzen Betriebe, die ihnen das leicht machen.
Facility-Management-Dienstleister: Sie vergeben Gewerke im Auftrag ihrer Kunden.
Wichtig ist, wer über Ihren Auftrag entscheidet. Nach § 27 WEG darf der Verwalter Maßnahmen ordnungsmäßiger Verwaltung selbst treffen, die untergeordnete Bedeutung haben und nicht zu erheblichen Verpflichtungen führen – oder die zur Wahrung einer Frist oder zur Abwendung eines Nachteils erforderlich sind. Die Eigentümer können diese Befugnisse per Beschluss einschränken oder erweitern. Größere Maßnahmen werden in der Eigentümerversammlung beschlossen. Fragen Sie deshalb früh, bis zu welcher Summe der Verwalter freigeben darf.
Die Kaufmotive: Entlastung, Erreichbarkeit, Reaktionszeit, eigene Terminabstimmung mit Mietern, wenig Beschwerden, verständliche Angebote für die Eigentümer und Rechnungen, die eindeutig einem Objekt zugeordnet sind.
{Kapitel 03}
Welche Aufträge Hausverwaltungen vergeben
Hausverwaltungen brauchen fast jedes Gewerk – regelmäßig und planbar:
Reparaturen und Notdienst: Rohrbruch, Heizungsausfall, defekte Klingelanlage, Sturmschäden. Hier zählt Erreichbarkeit.
Wartung und Prüfungen: Heizungsanlagen, Lüftung, Aufzüge, Rauchwarnmelder, Dachrinnen. Mehr in Wartungsverträge verkaufen.
Trinkwasser: Nach § 31 Trinkwasserverordnung müssen Betreiber bestimmter Anlagen – etwa mit Warmwasserspeicher über 400 Liter und Duschen, nicht in Ein- oder Zweifamilienhäusern – bei gewerblicher Abgabe wie der Vermietung mindestens alle drei Jahre auf Legionellen untersuchen lassen. SHK-Betriebe können bei Probenahmestellen und Sanierung nach Befund unterstützen. Branchenwissen auf unserer Seite SHK.
Leerstandssanierung: Bei Mieterwechsel muss die Wohnung schnell wieder vermietbar sein – Bäder, Böden, Elektrik, Malerarbeiten. Ein Festpreis-Paket ist hier ein starkes Angebot.
Dach, Fassade und Außenanlagen: Größere Projekte, meist mit Beschluss der Eigentümer.
Wählen Sie zwei, drei Leistungen, mit denen Sie einsteigen – und bei denen Sie wirklich schnell sind.
Fakten für das Objektgeschäft
Was Sie über Hausverwaltungen wissen sollten
Mehrfamilienhäuser3,5 Mio.mit zusammen 23,6 Mio. Wohnungen, Ende 2025Quelle: Destatis ↗
Privatpersonen und WEG63,5 %Anteil an den 23,06 Mio. vermieteten Wohnungen (Zensus 2022)Quelle: Bundestag ↗
Preise Instandhaltung+6,0 %Wohngebäude, August 2026 gegenüber August 2025Quelle: Destatis ↗
Legionellenprüfung3 JahreMindestintervall für betroffene Anlagen bei VermietungQuelle: § 31 TrinkwV ↗
Destatis 2026; Deutscher Bundestag (Zensus 2022); Trinkwasserverordnung. Keine Rechtsberatung.
{Kapitel 04}
Wo Hausverwaltungen Handwerker finden – und wie Sie Kontakt aufnehmen
Die meisten Verwaltungen arbeiten mit festen Dienstleisterlisten. Neue Betriebe kommen dazu, wenn ein bisheriger Partner ausfällt, zu langsam ist oder ein neues Objekt hinzukommt. So werden Sie zur ersten Wahl:
Gefunden werden: Bei Notfällen suchen auch Verwalter bei Google. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit Notdienst-Zeiten und guten Bewertungen hilft.
Empfehlungen: Verwalter tauschen sich aus, etwa in regionalen Verwalterverbänden und auf Branchenveranstaltungen. Ein gut gelöster Notfall spricht sich herum.
Gezielte Ansprache: Erstellen Sie eine Liste der Verwaltungen in Ihrem Einzugsgebiet. Stellen Sie sich persönlich vor, mit einem einseitigen Leistungsblatt: Gewerke, Reaktionszeiten, Notdienst, Ansprechpartner.
Dienstleisterregistrierung: Größere Wohnungsunternehmen lassen neue Partner oft über ein Formular oder Portal registrieren – fragen Sie gezielt danach.
Beachten Sie bei der Erstansprache die Regeln des Wettbewerbsrechts für Telefon und E-Mail. Was im Geschäftsverkehr gilt, erklären wir in Gewerbekunden gewinnen im Handwerk. Das ist keine Rechtsberatung.
{Kapitel 05}
Angebot und Positionierung: Das Verwalter-Paket
Verwalter haben wenig Zeit und viele Objekte. Ihr Angebot sollte ihnen Arbeit abnehmen:
Ein Ansprechpartner mit Durchwahl und E-Mail, dazu eine Vertretung.
Verbindliche Reaktionszeiten: Rückmeldung am selben Werktag, Notdienst mit klar definierten Zeiten.
Mieterkommunikation: Sie stimmen Termine direkt mit den Mietern ab und informieren die Verwaltung erst, wenn es nötig ist.
Dokumentation: Kurzer Bericht mit Vorher-nachher-Fotos nach jedem Einsatz.
Saubere Abrechnung: Rechnung je Objekt und Wohnung, mit Auftragsnummer der Verwaltung – idealerweise als E-Rechnung.
Rahmenpreise: Stundensätze, Anfahrtspauschalen und Festpreise für typische Leistungen wie die Leerstandssanierung.
Machen Sie das Paket sichtbar: mit einer eigenen Seite „Für Hausverwaltungen“ auf Ihrer Website und einem PDF, das der Verwalter an Kollegen weitergeben kann. Wie Sie Ihr Profil schärfen, lesen Sie in Positionierung für Handwerksbetriebe.
Verwalter wollen wissen, wer in ihren Objekten arbeitet – echte Fotos Ihres Teams schaffen Vertrauen. Aufnahmen aus unseren Shootings bei Partnerbetrieben.
{Kapitel 06}
Die Kanäle: Website, Google, LinkedIn und Empfehlung
Die Akquise von Hausverwaltungen ist persönlich – aber digitale Kanäle machen sie leichter:
Website: Eine Zielseite für Verwaltungen mit Leistungen, Einzugsgebiet, Reaktionszeiten und einem kurzen Formular für Aufträge oder Erstkontakt. Prüfen Sie Ihre Seite mit dem Website-Check für Handwerker.
Google: Ein gepflegtes Profil mit Fotos aus Mehrfamilienhäusern und Antworten auf Bewertungen. Für den Notfall sind Erreichbarkeit und Öffnungszeiten entscheidend.
LinkedIn: Viele Verwalter und Technikleiter von Wohnungsunternehmen sind dort aktiv. Kurze Einblicke aus Objekten zeigen Ihre Kompetenz.
Meta-Kampagnen: Eher für Privat-Vermieter mit wenigen Wohnungen, die ihre Häuser selbst verwalten – eine oft unterschätzte Zielgruppe.
Bewertungen und Empfehlungen: Bitten Sie zufriedene Verwalter um eine Google-Bewertung und um eine Empfehlung an Kollegen. Tipps in Kundenbewertungen auf Google verdoppeln.
Geschwindigkeit ist auch hier entscheidend: Wer schnell zurückruft, bekommt den nächsten Auftrag. Mehr dazu in Schnell auf Anfragen reagieren. Wie wir Kanäle und Anfrage-Funnels für Handwerksbetriebe aufbauen, zeigt unsere Seite Auftragsgewinnung.
{Kapitel 07}
Qualifizierung und Verkauf: Vom ersten Auftrag zur Rahmenvereinbarung
Prüfen Sie im ersten Gespräch, ob die Verwaltung zu Ihnen passt:
Bestand: Wie viele Objekte und Wohneinheiten, wo liegen sie, WEG oder Miete?
Bedarf: Welche Gewerke fehlen, wo gibt es Probleme mit bisherigen Dienstleistern?
Freigaben: Bis zu welcher Summe darf der Verwalter selbst beauftragen? Wer gibt größere Aufträge frei?
Abläufe: Wie kommen Aufträge – per E-Mail, Portal, Telefon? Welche Angaben braucht die Rechnung?
Der Einstieg ist meist ein Testauftrag. Erledigen Sie ihn schnell, sauber und mit Bericht – danach bieten Sie eine Rahmenvereinbarung mit Preisen und Reaktionszeiten an.
Angebote für die Eigentümerversammlung: Bei größeren Maßnahmen entscheiden die Eigentümer. Liefern Sie ein Angebot, das Laien verstehen: Zusammenfassung vorne, Fotos des Ist-Zustands, Varianten mit Vor- und Nachteilen, klare Termine. Und liefern Sie rechtzeitig: Die Einladung zur Versammlung soll nach § 24 WEG in der Regel mindestens drei Wochen vorher verschickt werden – Ihr Angebot muss also deutlich früher beim Verwalter sein. Wie Sie danach dranbleiben, lesen Sie in Angebote nachfassen.
{Kapitel 08}
Kennzahlen: So messen Sie das Verwaltergeschäft
Behalten Sie diese Werte im Blick – am besten je Verwaltung:
Betreute Objekte und Wohneinheiten: In wie vielen Objekten sind Sie gelistet?
Aufträge pro Quartal: Wie viele Aufträge kommen von jeder Verwaltung – steigend oder fallend?
Reaktionszeit: Wie schnell melden Sie sich nach einer Schadensmeldung?
Reklamationsquote: Wie oft gibt es Beschwerden von Mietern oder Verwaltern?
Deckungsbeitrag bei Kleinaufträgen: Decken Anfahrtspauschale und Stundensatz Ihre Kosten?
Planaufträge vs. Notfälle: Ein steigender Anteil an Wartung und Sanierung macht Ihre Auslastung planbarer.
Zahlungsdauer: Wie lange dauert es bis zum Zahlungseingang?
Wenn ein Verwalter regelmäßig Aufträge gibt, ist er ein Stammkunde – und verdient besondere Pflege.
5-Schritte-Fahrplan
So werden Sie fester Partner von Hausverwaltungen
1Leistungen wählenZwei, drei Einstiegsleistungen, bei denen Sie schnell sindWoche 1
3Verwaltungen listenAlle Verwaltungen im Einzugsgebiet erfassenWoche 3
4Persönlich vorstellenBesuch mit Leistungsblatt, Registrierung erfragenab Woche 4
5Testauftrag gewinnenSchnell, sauber, mit Bericht – dann Rahmenvereinbarunglaufend
{Fazit}
Verlässlichkeit ist Ihr stärkstes Verkaufsargument
Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen suchen keine Billiganbieter, sondern Betriebe, auf die sie sich verlassen können. Wer erreichbar ist, Mietertermine selbst abstimmt, sauber dokumentiert und verständliche Angebote liefert, wird schnell zum festen Partner – oft für viele Objekte.
Wenn Sie zusätzlich planbar mehr passende Anfragen von Eigentümern, Vermietern und Privatkunden brauchen, unterstützt Sie unsere Auftragsgewinnung: Kampagnen auf Meta und Google, Anfrage-Funnels und Landingpages, echte Fotos und Videos aus Ihrem Betrieb – gesteuert mit dem RMC-KI-System®. Über 450 Partnerbetriebe arbeiten bereits mit uns.
Das sagen unsere Partnerbetriebe über die Zusammenarbeit mit RMC
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„Wir haben mit Patrick Riedel schon einige Maßnahmen umgesetzt, die alle sehr erfolgreich waren. Die Zusammenarbeit war immer sehr professionell und angenehm. Ich kann eine Zusammenarbeit sehr empfehlen!“
Alexander SachsenmaierGF Sachsenmaier GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„In unter drei Monaten konnten wir insgesamt von 12 auf 17 Mitarbeiter wachsen. Jetzt müssen wir die Leute erst einmal effizient einarbeiten.“
Sebastian LutzGF Elektro Lutz GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir konnten über den Recruitingfilm und die passenden Stellenanzeigen auf Social Media direkt zwei Anlagenmechaniker in unter 30 Tagen gewinnen und einstellen.“
Wolfgang EhrhardGF Wilhelm Ehrhard GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Über den Imagefilm, den wir mit der Werbekampagne beworben haben, konnten wir innerhalb von drei Monaten drei tolle Monteure finden. Vielen Dank!“
Häufige Fragen zu Hausverwaltungen als Auftraggeber
Erfassen Sie die Verwaltungen in Ihrem Einzugsgebiet, stellen Sie sich persönlich mit einem kurzen Leistungsblatt vor und bieten Sie zwei, drei Einstiegsleistungen an, bei denen Sie besonders schnell sind. Den ersten Testauftrag erledigen Sie zügig und mit Fotobericht – danach bieten Sie eine Rahmenvereinbarung an.
Ihr Betrieb ist der Nächste
Mehr passende Aufträge aus Ihrer Region – mit System
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Kundengruppen und Ihr Einzugsgebiet an und zeigen Ihnen, wie Sie planbar mehr passende Anfragen bekommen.
Mit unserer Webdesign-Sparte Riedel Performance Design erstellt die Riedel Media Consulting GmbH performanceorientierte Websites in Münster, die Kunden und Mitarbeiter bringen.
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