Blog · Aktualisiert für 2026{Fachkräfte für Elektrobetriebe}
Elektroniker gesucht: So gewinnen Elektrobetriebe Fachkräfte
Die Bauelektrik hat die größte Fachkräftelücke im Handwerk. Wir zeigen mit aktuellen Zahlen, mit wem Sie um Elektroniker konkurrieren, was wechselbereite Fachkräfte wirklich wollen – und wie Sie sie erreichen, überzeugen und halten.
Beispielhafte Darstellung einer Recruiting-Kampagne
Das Wichtigste in Kürze
Bauelektrik ist Engpass Nummer 1: Laut KOFA hat kein anderer Handwerksberuf eine größere Fachkräftelücke – 2025 waren mehr als sieben von zehn offenen Stellen rechnerisch nicht zu besetzen.
Fast jeder zweite Elektrobetrieb sucht: In der ZVEH-Herbstumfrage 2025 meldeten 46,5 Prozent der Betriebe offene Stellen.
Die Konkurrenz sitzt nicht nur im Handwerk: Laut gehalt.de verdienen Elektroniker in großen Unternehmen im Schnitt deutlich mehr als in Betrieben unter 100 Mitarbeitern.
Gute Elektroniker suchen selten aktiv: Sie müssen dort sichtbar sein, wo wechselbereite Fachkräfte ohnehin unterwegs sind – mit ehrlichen Argumenten statt Floskeln.
Tempo und Bindung entscheiden: Kurzbewerbung, Rückmeldung in 24 Stunden und ein gutes Onboarding machen aus Bewerbern Kollegen, die bleiben.
{Kapitel 01}
Warum Elektroniker 2026 so schwer zu finden sind
Wärmepumpen, Photovoltaik, Wallboxen, Smart Home, Sanierung im Bestand: Die Energiewende läuft zu einem großen Teil über Elektrobetriebe. Genau dort fehlen die Leute.
Laut der KOFA-Studie 7/2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft ist die Bauelektrik der Handwerksberuf mit der größten Fachkräftelücke. 2025 waren mehr als sieben von zehn offenen Stellen rechnerisch nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen zu besetzen (Stellenüberhangsquote 70,6 Prozent). Bereits für 2024 bezifferte das KOFA die Lücke in der Bauelektrik laut Deutscher Handwerks Zeitung auf mehr als 18.300 Fachkräfte.
Auch die Betriebe selbst spüren das: In der Herbst-Konjunkturumfrage 2025 des ZVEH gaben 46,5 Prozent der Elektrobetriebe an, offene Stellen zu haben. Gleichzeitig blieb der Auftragsvorlauf mit durchschnittlich 12,3 Wochen hoch. Und laut Bundesagentur für Arbeit dauerte es 2024 im Schnitt 224 Tage, eine Stelle in einem Handwerksberuf zu besetzen.
Die gute Nachricht: Elektroniker gibt es – nur sind die meisten fest angestellt und schauen nicht in Jobbörsen. Wer sie erreichen und überzeugen will, braucht einen anderen Ansatz als die klassische Stellenanzeige. Wie das geht, zeigen wir in diesem Artikel.
Arbeitsmarkt Elektro
Die Lage am Arbeitsmarkt für Elektroniker in Zahlen
Bauelektrik-Stellen rechnerisch unbesetzbar70,6 %Stellenüberhangsquote 2025 – die größte Fachkräftelücke im HandwerkQuelle: KOFA 7/2026 ↗
Fachkräftelücke Bauelektrik> 18.300fehlende Fachkräfte im Jahr 2024Quelle: KOFA via DHZ ↗
Elektrobetriebe mit offenen Stellen46,5 %ZVEH-Herbstumfrage 2025 unter 1.562 BetriebenQuelle: ZVEH via DHZ ↗
Stellenüberhangsquote = Anteil der offenen Stellen, für die es bundesweit rechnerisch keine passend qualifizierten Arbeitslosen gibt.
{Kapitel 02}
Mit wem Sie um Elektroniker konkurrieren
Ein Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik hat heute viele Möglichkeiten – und nicht alle liegen im Handwerk:
Industrie und Konzerne: Laut gehalt.de liegt das durchschnittliche Monatsgehalt in Unternehmen mit über 20.000 Beschäftigten bei 4.474 €, in Betrieben unter 100 Mitarbeitern bei 3.349 €.
Netzbetreiber und Stadtwerke: Sie suchen für den Netzausbau und bieten oft Tarifbindung und planbare Arbeitszeiten.
PV- und Wärmepumpen-Anbieter: Spezialisierte Installationsfirmen werben gezielt Monteure aus Elektrobetrieben ab.
Andere Elektrobetriebe in Ihrer Region: Der direkteste Wettbewerb – mit denselben Argumenten wie Sie, wenn Sie sich nicht abheben.
Beim Gehalt allein können kleinere Betriebe selten mit Konzernen mithalten. Müssen sie auch nicht: Kurze Wege, ein festes Team, abwechslungsreiche Projekte, Verantwortung und Wertschätzung sind Argumente, die ein Konzern oft nicht bieten kann. Entscheidend ist, dass Sie diese Vorteile sichtbar und konkret machen. Wo Ihr Gehalt im regionalen Vergleich steht, prüfen Sie mit unserem Gehalts-Check Handwerk.
gehalt.de
Durchschnittsgehalt Elektroniker nach Unternehmensgröße (brutto/Monat)
Aus der Arbeit mit Elektrobetrieben wissen wir: Wechselbereite Elektroniker achten auf ganz konkrete Dinge. Diese Punkte sollten Sie ehrlich beantworten können – am besten schon in der Anzeige:
Faires, klares Gehalt: eine konkrete Spanne statt „leistungsgerechter Bezahlung“. Laut gehalt.de liegt der Median für Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei 3.610 € brutto im Monat, das mittlere Feld zwischen 3.224 und 4.042 €.
Planbare Arbeitszeiten: Wie viele Überstunden fallen an? Gibt es Bereitschaftsdienst – und wie wird er vergütet?
Einsatzgebiet: Täglich zu Hause oder Montage mit Übernachtung? Gerade dieser Punkt entscheidet oft über Zu- oder Absage.
Firmenwagen und Ausstattung: Eigenes Fahrzeug, gutes Werkzeug, Tablet statt Zettelwirtschaft.
Zukunftsthemen: Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpen, E-Mobilität und Gebäudeautomation sind für viele Elektroniker attraktiver als reine Routinearbeiten.
Entwicklung: Weiterbildung zum Meister, Techniker oder Projektleiter – mit Unterstützung des Betriebs.
Team und Chef: Ein respektvoller Umgang wiegt oft schwerer als ein paar Euro mehr.
Welche Zusatzleistungen besonders ziehen, zeigt unsere kostenlose Benefits-Checkliste.
{Kapitel 04}
Die Stellenanzeige für Elektroniker: So überzeugt sie
Die Anzeige ist der erste Eindruck Ihres Betriebs. Diese Regeln haben sich bewährt:
Der richtige Jobtitel: „Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)“ oder „Elektriker (m/w/d)“ – so, wie Fachkräfte suchen. Kein „Mitarbeiter Technik“.
Den Alltag zeigen: Welche Projekte, welche Kunden, welches Team? Echte Fotos und kurze Videos aus dem Betrieb wirken stärker als jede Hochglanzgrafik.
Den Bewerber ansprechen: Statt Firmenhistorie lieber Fragen wie „Sie wollen PV-Anlagen und Wärmepumpen anschließen statt nur Steckdosen zu setzen?“.
Einfach bewerben: Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ohne Anschreiben und Lebenslauf-Pflicht.
Genau mit diesem Ansatz hat die Lichthalle Objekt GmbH trotz Montage mit Reisebereitschaft 15 qualifizierte Bewerbungen erhalten und 2 Elektromonteure eingestellt.
Echte Einblicke statt Stockfotos – Aufnahmen von Partnerbetrieben aus dem Elektrohandwerk.
{Kapitel 05}
Die richtigen Kanäle: Wo Sie Elektroniker erreichen
Die meisten guten Elektroniker sind nicht arbeitslos und durchforsten keine Jobbörsen. Deshalb reicht es nicht, eine Anzeige zu schalten und zu warten:
Social Recruiting: Anzeigen auf Facebook und Instagram erreichen Elektroniker in Ihrer Region beim täglichen Scrollen – auch die, die gar nicht aktiv suchen. Wie das funktioniert, erklärt unser Leitfaden Social Recruiting für Handwerksbetriebe.
Jobbörsen: Indeed, Stepstone und die Jobbörse der Arbeitsagentur erreichen vor allem aktiv Suchende – sinnvoll als Ergänzung, selten als einzige Quelle.
Mitarbeiter werben Mitarbeiter: Ihr Team kennt die guten Elektriker in der Region. Eine faire Prämie macht das Netzwerk nutzbar.
Ausbildung: In der Bauelektrik steigen laut KOFA die Bewerberzahlen seit Jahren. Wer gut ausbildet, sichert sich die Fachkräfte von morgen.
Ihre Website und Karriereseite: Bewerber schauen sich Ihren Betrieb an, bevor sie sich melden. Echte Teamfotos und eine Kurzbewerbung sind Pflicht.
Schnell entscheiden, gut einarbeiten, langfristig halten
Gute Elektroniker haben die Wahl. Wer langsam reagiert, verliert sie an schnellere Betriebe. So machen Sie es besser:
Innerhalb von 24 Stunden reagieren: Ein kurzer Anruf noch am selben oder nächsten Tag zeigt Wertschätzung.
Gespräch in wenigen Tagen: Bieten Sie zeitnah einen Termin an – gern auch nach Feierabend oder am Samstag.
Probearbeiten anbieten: Ein Tag im Team sagt beiden Seiten mehr als jedes Gespräch.
Schnell zusagen: Wenn es passt, sagen Sie zu – bevor ein anderer Betrieb es tut.
Strukturiert einarbeiten: Fester Ansprechpartner, klarer Plan und regelmäßige Gespräche in den ersten Wochen.
Perspektive geben: Weiterbildung, Verantwortung und Entwicklung halten gute Leute im Betrieb.
Wie das als Gesamtsystem aussieht, zeigt die Elektro Lutz GmbH: 120 Bewerbungen, 5 Einstellungen und ein Wachstum von 12 auf 17 Mitarbeiter in drei Monaten. Auch Henrich Elektroanlagen hat so in drei Monaten drei Elektroniker eingestellt.
Der Fachkräftemangel in der Bauelektrik ist real und wird mit der Energiewende nicht kleiner. Trotzdem gewinnen viele Elektrobetriebe regelmäßig gute Leute. Der Unterschied liegt im System: Sie sind sichtbar, wo wechselbereite Elektroniker unterwegs sind, kommunizieren ehrlich, reagieren schnell und binden neue Kollegen von Anfang an.
Genau dafür haben wir unser Angebot für Elektrobetriebe entwickelt. Mit dem RMC-SYSTEM® und dem RMC-KI-System® sehen Sie vorab, wie viele Bewerbungen in Ihrer Region realistisch sind. Unsere Partnerbetriebe stellen in 45–90 Tagen passende Mitarbeiter ein – abgesichert durch die vertragliche RMC-Einstellungs- und Bleibegarantie®: Geht ein neuer Mitarbeiter im ersten Jahr, besetzen wir die Stelle kostenfrei neu.
So gewinnen unsere Partnerbetriebe Fachkräfte mit RMC
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„In unter drei Monaten konnten wir insgesamt von 12 auf 17 Mitarbeiter wachsen. Jetzt müssen wir die Leute erst einmal effizient einarbeiten.“
Sebastian LutzGF Elektro Lutz GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir konnten über den Recruitingfilm und die passenden Stellenanzeigen auf Social Media direkt zwei Anlagenmechaniker in unter 30 Tagen gewinnen und einstellen.“
Wolfgang EhrhardGF Wilhelm Ehrhard GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Über den Imagefilm, den wir mit der Werbekampagne beworben haben, konnten wir innerhalb von drei Monaten drei tolle Monteure finden. Vielen Dank!“
Ingo MihmGF Metam GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir haben mit Patrick Riedel schon einige Maßnahmen umgesetzt, die alle sehr erfolgreich waren. Die Zusammenarbeit war immer sehr professionell und angenehm. Ich kann eine Zusammenarbeit sehr empfehlen!“
Alexander SachsenmaierGF Sachsenmaier GmbH✓Verifizierte Bewertung
Die Bauelektrik ist laut KOFA der Handwerksberuf mit der größten Fachkräftelücke: 2025 waren mehr als sieben von zehn offenen Stellen rechnerisch nicht zu besetzen. Gleichzeitig steigt der Bedarf durch Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobilität, und Industrie, Netzbetreiber und Konzerne werben ebenfalls um Elektroniker.
Ihr Betrieb ist der Nächste
Ihre nächsten Elektroniker – mit Garantie
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Ausgangslage an und zeigen Ihnen, wie viele Bewerbungen vergleichbare Elektrobetriebe in Ihrer Region erzielen – und wie Sie in 45–90 Tagen passende Elektroniker einstellen.
Mit unserer Webdesign-Sparte Riedel Performance Design erstellt die Riedel Media Consulting GmbH performanceorientierte Websites in Münster, die Kunden und Mitarbeiter bringen.