Blog · Aktualisiert für 2026{Nachhaltigkeit & Marketing}
Nachhaltigkeit im Online-Marketing – die Chance für Handwerk und Industrie 2026
Wärmepumpe, Photovoltaik, energetische Sanierung: Nachhaltigkeit ist für viele Betriebe längst Tagesgeschäft. Seit dem 27. September 2026 gelten für Umweltaussagen in der Werbung aber deutlich strengere Regeln. Wir zeigen, wie Sie Ihr Engagement glaubwürdig und rechtssicher kommunizieren – und daraus Aufträge und Bewerbungen machen.
Patrick RiedelTÜV-zertifizierter Experte für VerkaufspsychologieAktualisiert: Oktober 2026 · 9 Min. Lesezeit
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Ihr HandwerksbetriebBeitrag · Social Media
Unsere Werkstatt nutzt Strom aus der eigenen PV-Anlage – Messwerte und Nachweis finden Sie auf unserer Website.
✓Konkret, belegbar, glaubwürdig
Claim-Check
✓Konkrete Maßnahme statt Schlagwort
✓Nachweis verlinkt
✓Echtes Foto aus dem Betrieb
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Neue AnfrageWärmepumpe nachrüsten · gerade eben
✓
Neue BewerbungAnlagenmechaniker SHK (m/w/d)
Beispielhafte Darstellung eines Social-Media-Beitrags
Bekannt aus
Diese Betriebe vertrauen auf uns
{Kapitel 01}
Warum Nachhaltigkeit 2026 ins Marketing gehört
Für viele Handwerks- und Industriebetriebe ist Nachhaltigkeit kein Zusatzthema, sondern Kern des Geschäfts: SHK-Betriebe bauen Wärmepumpen ein, Elektrobetriebe installieren Photovoltaik und Speicher, Dachdecker und Bauunternehmen dämmen und sanieren, Industriebetriebe senken Energie- und Materialverbrauch. Trotzdem taucht dieses Know-how im Marketing oft nur als Schlagwort auf. Wie Dachbetriebe daraus konkrete Anfragen machen, zeigt zum Beispiel der Ratgeber Aufträge für Dachsanierung gewinnen.
Genau hier liegt die Chance: Wer zeigt, was er konkret für Klima und Ressourcen tut, hebt sich von Mitbewerbern ab – bei Kunden, die vor einer großen Investition Vertrauen brauchen, und bei Bewerbern, die wissen wollen, wofür ein Betrieb steht.
Kunden: Nachhaltige Leistungen sind beratungsintensiv – Vertrauen entscheidet über den Auftrag. Wie das beim Heizungstausch gelingt, lesen Sie unter Wärmepumpen-Kunden gewinnen.
Bewerber: Sinnstiftende Arbeit an der Energiewende und ein moderner Betrieb sind starke Argumente im Recruiting.
Geschäftskunden: Gerade in der Industrie fragen Auftraggeber und Lieferketten nach belastbaren Umweltinformationen.
{Kapitel 02}
Neu seit 27. September 2026: strengere Regeln gegen Greenwashing
Mit dem Dritten Gesetz zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) hat Deutschland die EU-Richtlinie (EU) 2024/825 – kurz „EmpCo“ – umgesetzt. Das Gesetz wurde am 19. Februar 2026 verkündet und ist seit dem 27. September 2026 anzuwenden (IHK Bonn). Eine Ausnahme für kleine und mittlere Betriebe gibt es nicht (Ecovis).
Besonders wichtig für Ihre Werbung:
Allgemeine Umweltaussagen wie „umweltfreundlich“, „grün“ oder „klimafreundlich“ sind ohne Nachweis einer anerkannten, hervorragenden Umweltleistung unzulässig.
Selbst erfundene Nachhaltigkeitssiegel sind nur noch erlaubt, wenn sie auf einem Zertifizierungssystem beruhen oder staatlich festgelegt sind.
Aussagen über das ganze Produkt oder Unternehmen sind unzulässig, wenn sie nur einen Teilaspekt betreffen.
„Klimaneutral“ durch Kompensation: Aussagen über eine neutrale oder reduzierte Klimawirkung, die auf CO₂-Ausgleich beruhen, sind verboten.
Zukunftsversprechen wie „klimaneutral bis 2035“ brauchen einen konkreten, überprüfbaren Umsetzungsplan.
Das heißt nicht, dass Sie über Nachhaltigkeit schweigen sollten – im Gegenteil. Aber Ihre Aussagen müssen konkret und belegbar sein. Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung: Lassen Sie wichtige Werbeaussagen im Zweifel prüfen. Erste Informationen bieten auch die IHKs.
Zeitstrahl
Der Weg zum Greenwashing-Verbot im UWG
27.03.2024EU-Richtlinie in KraftRichtlinie (EU) 2024/825 zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel
19.12.2025Bundestag beschließtNovelle des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)
19.02.2026VerkündungDrittes Gesetz zur Änderung des UWG im Bundesgesetzblatt
27.09.2026Jetzt gültigRegeln geltenNeue Verbote für Umweltaussagen – auch für kleine Betriebe
Konkret statt pauschal: So erzählen Sie Ihre Nachhaltigkeitsgeschichte
Die beste Antwort auf strengere Regeln ist gutes Marketing. Statt mit Schlagworten zu werben, zeigen Sie echte Projekte, Daten aus Ihrem Betrieb und die Menschen dahinter.
Projektberichte: Welche Anlage, welcher Ort, was hat sich für den Kunden verändert – zum Beispiel beim gemessenen Verbrauch vorher und nachher? Wie Solarbetriebe so auch in einem schwierigen Markt Anfragen gewinnen, lesen Sie unter Photovoltaik-Anfragen 2026.
Social Media: Einblicke in Baustellen, Werkstatt und Fuhrpark – mit echten Fotos und Videos statt Stockbildern.
Website: Eine eigene Seite zu Ihrem Beitrag mit Maßnahmen, Daten und Nachweisen, auf die Sie in Beiträgen verlinken.
Zertifikate: Echte, anerkannte Siegel und Fachbetriebs-Partnerschaften sichtbar machen – keine eigenen Logos, die wie ein Siegel wirken.
Kundenstimmen: Eine echte Bewertung wirkt stärker als jede Eigenwerbung.
5Sichtbar machenProjekte auf Website, Google und Social Media zeigenAnfragen
{Kapitel 04}
Sichtbar bei Google und in KI-Antworten
Wer nach „Wärmepumpe nachrüsten“ oder „Photovoltaik mit Speicher“ in seiner Region sucht, will einen Fachbetrieb in der Nähe finden. Damit das Ihr Betrieb ist, braucht es eine klare Struktur:
Eigene Leistungsseiten für nachhaltige Leistungen – etwa Wärmepumpe, Photovoltaik oder energetische Sanierung – mit Ortsbezug. Was für Fassade und Dämmung wichtig ist, zeigt der Ratgeber Energetische Sanierung: Aufträge gewinnen.
Häufige Kundenfragen zu Ablauf, Förderung und Kosten konkret beantworten. Wie das beim Fenstertausch aussehen kann, zeigt der Beitrag Fenstertausch-Anfragen 2026. Solche Antworten nutzen auch KI-Übersichten als Quelle.
Das Google-Unternehmensprofil mit Leistungen, echten Fotos und Bewertungen pflegen.
Auch hier gilt: konkrete Fakten statt pauschaler Umweltversprechen.
Auch im Recruiting zählt Glaubwürdigkeit. Wer täglich an der Energiewende mitarbeitet, hat ein starkes Argument für Fachkräfte und Azubis – wenn es konkret wird: Welche Projekte, welche Technik, welche Weiterbildungen?
In Stellenanzeigen zeigen, woran Mitarbeiter konkret arbeiten, zum Beispiel an Wärmepumpen, Photovoltaik oder moderner Gebäudetechnik.
Ausstattung, Schulungen und Fuhrpark mit echten Fotos zeigen.
Mitarbeiter selbst erzählen lassen – im Video oder in Social-Media-Beiträgen.
Wer kurzfristig Personal braucht, kombiniert eine starke Arbeitgebermarke mit Social Recruiting: Mit dem RMC-SYSTEM® gewinnen unsere Partnerbetriebe in 45–90 Tagen passende Mitarbeiter – abgesichert durch die RMC-Einstellungs- und Bleibegarantie®. Mehr dazu auf unserer Seite zur Mitarbeitergewinnung, zur Social-Media-Betreuung & Employer Branding und im Artikel Attraktiver Ausbildungsbetrieb.
Echte Fotos aus dem Betriebsalltag machen Nachhaltigkeit greifbar – für Kunden wie für Bewerber.
{Kapitel 06}
Typische Hürden – und wie Sie sie lösen
Nachhaltigkeit gut zu kommunizieren, ist kein Selbstläufer. Diese fünf Hürden begegnen uns in der Praxis am häufigsten:
Glaubwürdigkeit: Kunden sind skeptisch. Lösung: transparente Angaben, verlinkte Nachweise und anerkannte Zertifikate statt eigener Siegel.
Wenig Budget: Lösung: auf wenige Kanäle konzentrieren – Google-Unternehmensprofil, Website und ein Social-Media-Kanal, dafür regelmäßig.
Keine Zeit für Inhalte: Lösung: Fotos und kurze Videos direkt auf der Baustelle aufnehmen und einmal im Monat bündeln – oder die Betreuung abgeben.
Erfolg nicht messbar: Lösung: klare Ziele wie Anfragen und Bewerbungen festlegen, Google Search Console und Profil-Statistiken nutzen und bei jeder Anfrage nach der Quelle fragen.
Trend statt Haltung: Lösung: langfristige Ziele mit Plan kommunizieren und regelmäßig über Fortschritte berichten.
Mit den neuen UWG-Regeln trennt sich 2026 die Spreu vom Weizen: Pauschale Öko-Versprechen werden riskant, konkrete Nachweise werden zum Wettbewerbsvorteil. Für Handwerks- und Industriebetriebe, die täglich an Energiewende und Ressourcenschonung mitarbeiten, ist das eine echte Chance.
Prüfen Sie Ihre bestehenden Werbeaussagen, machen Sie Ihr Engagement mit echten Projekten sichtbar und nutzen Sie es gezielt für Aufträge und Bewerbungen. Wenn Sie dabei Unterstützung möchten, sprechen Sie mit uns im kostenlosen Erstgespräch.
★★★★★ 5,0 bei Google
Das sagen Handwerksbetriebe über die Zusammenarbeit mit RMC
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„Wir haben mit Patrick Riedel schon einige Maßnahmen umgesetzt, die alle sehr erfolgreich waren. Die Zusammenarbeit war immer sehr professionell und angenehm. Ich kann eine Zusammenarbeit sehr empfehlen!“
Alexander SachsenmaierGF Sachsenmaier GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Über den Imagefilm, den wir mit der Werbekampagne beworben haben, konnten wir innerhalb von drei Monaten drei tolle Monteure finden. Vielen Dank!“
Ingo MihmGF Metam GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir konnten über den Recruitingfilm und die passenden Stellenanzeigen auf Social Media direkt zwei Anlagenmechaniker in unter 30 Tagen gewinnen und einstellen.“
Wolfgang EhrhardGF Wilhelm Ehrhard GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„In unter drei Monaten konnten wir insgesamt von 12 auf 17 Mitarbeiter wachsen. Jetzt müssen wir die Leute erst einmal effizient einarbeiten.“
Sebastian LutzGF Elektro Lutz GmbH✓Verifizierte Bewertung
Ja. Seit dem 27. September 2026 gelten aber strengere Regeln im UWG: Pauschale Begriffe wie „umweltfreundlich“ oder „grün“ sind ohne Nachweis einer anerkannten, hervorragenden Umweltleistung unzulässig. Konkrete, belegbare Aussagen zu Ihren Maßnahmen sind weiterhin erlaubt – und wirken ohnehin glaubwürdiger.
Ihr Betrieb ist der Nächste
Machen Sie Ihr Engagement zum Vorteil
Im kostenlosen Erstgespräch zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre nachhaltigen Leistungen glaubwürdig präsentieren und daraus planbar Aufträge und Bewerbungen gewinnen – mit Garantie.
Mit unserer Webdesign-Sparte Riedel Performance Design erstellt die Riedel Media Consulting GmbH performanceorientierte Websites in Münster, die Kunden und Mitarbeiter bringen.
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