Blog · Aktualisiert für 2026{Mitarbeitergewinnung Holzbau}
Zimmerer finden: So holen Sie 2026 starke Gesellen in Ihren Holzbau
Dachstuhl, Holzrahmenbau, Aufstockung: Gute Zimmerer können sich ihren Betrieb aussuchen. Dieser Leitfaden zeigt Inhabern von Zimmereien und Holzbaubetrieben, welche Profile es gibt, mit wem Sie konkurrieren, welcher Tariflohn 2026 gilt, wo Sie wechselbereite Gesellen erreichen und wie neue Leute in der Kolonne bleiben.
Beispielhafte Darstellung einer Recruiting-Kampagne
Das Wichtigste in Kürze
Holzbau wächst: 2025 wurden laut Holzbau Deutschland 24,4 % der genehmigten Wohngebäude in Holzbauweise errichtet – fast jedes vierte. Die Nachfrage nach Zimmerern wächst mit.
Zimmerei ist Engpassberuf: Die KOFA-Studie 7/2026 zählt die Zimmerei zu den Handwerksberufen mit der größten Fachkräftelücke – ununterbrochen seit spätestens 2017.
Der Bau zahlt gut: Der Gesamttarifstundenlohn der Lohngruppe 4 im Bauhauptgewerbe liegt seit April 2026 bundeseinheitlich bei 26,05 €. Ihr Angebot muss da mithalten.
Projekte verkaufen den Job: Zimmerer wechseln für spannende Aufträge, gute Abbundtechnik und eine sauber geplante Montage – nicht für Floskeln wie „familiäres Umfeld“.
Bindung entscheidet sich in der Kolonne: Ein fester Pate, planbare Wochen und der Weg zum Vorarbeiter oder Meister halten gute Leute im Betrieb.
{Kapitel 01}
Der Arbeitsmarkt für Zimmerer 2026
Zimmerer gehören zu den gefragtesten Fachkräften am Bau. Die KOFA-Studie 7/2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft führt die Zimmerei unter den Handwerksberufen mit der größten Fachkräftelücke. Der Engpass besteht dort seit spätestens 2017 ohne Unterbrechung.
Gleichzeitig gewinnt der Holzbau Marktanteile. Laut Lagebericht 2026 von Holzbau Deutschland wurden 2025 24,4 Prozent der genehmigten Wohngebäude in Holzbauweise errichtet (2024: 24,1 Prozent). Bei Nichtwohngebäuden lag die Holzbauquote bei 24,9 Prozent. Rund 12.000 Zimmereibetriebe mit knapp 75.000 tätigen Personen teilen sich diesen Markt. Die Beschäftigung blieb 2025 nahezu konstant, die Zahl der Betriebe sank leicht.
Der Verband beschreibt selbst, dass Lehrstellen teils unbesetzt bleiben – mangels Bewerbern oder wegen fehlender Eignung – und dass die langfristige Bindung der Beschäftigten für die Fachkräftesicherung immer wichtiger wird.
Für Ihren Betrieb heißt das: Gute Zimmerer sind fast immer fest angestellt. Wer sie gewinnen will, muss sie aktiv ansprechen und ein besseres Angebot machen als die Zimmerei im Nachbarort. Wie wir Betriebe aus Bau und Ausbau dabei unterstützen, lesen Sie auf unserer Seite Mitarbeiter & Aufträge für das Baugewerbe.
Lagebericht 2026 Holzbau Deutschland
Das Zimmererhandwerk in Zahlen
Holzbauquote Wohngebäude24,4 %der 2025 genehmigten Wohngebäude entstehen in Holzbauweise (2024: 24,1 %)Quelle: Holzbau Deutschland ↗
Holzbauquote Nichtwohngebäude24,9 %Anteil bei genehmigten Nichtwohngebäuden 2025 – weiter auf hohem NiveauQuelle: Holzbau Deutschland ↗
Frauenanteil Lehrlinge6,4 %unter den Auszubildenden im Zimmererhandwerk 2025 (2024: 6,1 %)Quelle: Holzbau Deutschland ↗
Werte laut Lagebericht 2026 von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister (Stand Juli 2026), Betriebs- und Beschäftigtenzahlen gerundet.
{Kapitel 02}
Welchen Zimmerer suchen Sie eigentlich?
„Zimmerer gesucht“ ist zu ungenau. Klären Sie vor der ersten Anzeige, welches Profil Ihnen fehlt – davon hängen Ansprache, Kanal und Lohn ab:
Ausbildung: Die Ausbildung zum Zimmerer dauert drei Jahre. Seit 1. August 2026 gelten laut baulinks neue Ausbildungsordnungen für die Bauberufe – mit einer Abschlussprüfung in zwei Teilen statt Zwischenprüfung und mehr Gewicht auf Bauen im Bestand, Nachhaltigkeit und digitalen Methoden.
Dachstuhl und Dachsanierung: Abbund, Sparren, Gauben und energetische Dachsanierung – oft zusammen mit Dämmung und Unterdeckung.
Holzrahmen- und Elementbau: Vorfertigung in der Halle, Wand- und Deckenelemente, Montage mit dem Kran. Hier zählen Präzision und sicheres Planlesen.
Aufstockung und Bauen im Bestand: Leichte Holzkonstruktionen auf bestehenden Gebäuden, Anbauten und Umbauten – anspruchsvoll in Statik, Logistik und Abstimmung mit anderen Gewerken.
Abbund und CAD/CAM: Wer eine Abbundanlage bedient oder Bauteile am Rechner vorbereitet, ist besonders gefragt.
Weiterqualifizierte: Vorarbeiter, Polier, Zimmerermeister oder Techniker für Bauleitung und Arbeitsvorbereitung.
Je genauer Sie das Profil beschreiben, desto passender werden die Bewerbungen – und desto weniger Zeit verlieren Sie mit Gesprächen, die nicht passen.
{Kapitel 03}
Mit wem Sie um Zimmerer konkurrieren
Ein Zimmerer, der über einen Wechsel nachdenkt, vergleicht. Ihre Wettbewerber sind nicht nur andere Zimmereien:
Fertighaus- und Holzsystembau-Hersteller: Arbeit in der Halle, feste Zeiten, kaum Wetterabhängigkeit – ein starkes Argument gegen lange Montagewochen.
Bauunternehmen mit Holzbausparte: Große Projekte, Tarifbindung und oft eine eigene Bauleitung.
Dachdeckereien und Ausbaubetriebe: Ähnliche Tätigkeiten am Dach, oft mit kürzeren Anfahrtswegen.
Selbstständigkeit und Subunternehmer: Erfahrene Gesellen gehen diesen Weg, wenn sie sich als Angestellte nicht gesehen oder fair bezahlt fühlen.
Beim Lohn orientiert sich das Zimmererhandwerk an den Tarifverträgen des Baugewerbes. Laut Bauprofessor liegt der Gesamttarifstundenlohn der Lohngruppe 4 (Spezialfacharbeiter) seit 1. April 2026 bundeseinheitlich bei 26,05 Euro – mit diesem Schritt ist die Ost-West-Angleichung vollzogen. Wo Ihr Angebot im Vergleich steht, prüfen Sie mit unserem Gehalts-Check Handwerk.
Tarifvertrag Baugewerbe
So hat sich der Tariflohn der Lohngruppe 4 entwickelt
Zimmerer stehen tagsüber auf dem Dach oder in der Halle – nicht vor der Jobbörse. Diese Wege funktionieren besser:
Social Recruiting im Pendelradius: Anzeigen auf Instagram, Facebook und TikTok mit Bildern Ihrer Dachstühle und Holzrahmenbauten erreichen auch Gesellen, die gar nicht aktiv suchen. Wie das konkret geht, zeigt unser Leitfaden Social Recruiting für Handwerksbetriebe.
Netzwerk Ihrer Leute: Berufsschule, Meisterschule, Holzhandel, gemeinsame Baustellen mit anderen Gewerken – Ihre Zimmerer kennen die guten Kollegen. Eine faire Empfehlungsprämie macht dieses Netzwerk nutzbar.
Eigene Ausbildung und Übernahme: Holzbau Deutschland meldet für 2025 weiter steigende Ausbildungszahlen und einen Frauenanteil von 6,4 Prozent unter den Lehrlingen. Wer ausbildet, Praktika anbietet und übernimmt, sichert sich Nachwuchs, der den Betrieb kennt.
Quereinsteiger aus verwandten Berufen: Tischler, Holzmechaniker oder erfahrene Bauhelfer bringen viel Holz- und Baustellenerfahrung mit. Mehr dazu: Quereinsteiger im Handwerk.
Jobbörsen: Als Ergänzung für aktiv Suchende sinnvoll, als einziger Kanal zu wenig.
Entscheidend ist die Kombination: Sichtbarkeit bei Wechselbereiten plus ein Angebot, das Zimmerer wirklich interessiert.
{Kapitel 05}
Die Stellenanzeige für Zimmerer
Ihre Anzeige konkurriert mit Zimmereien, Holzbau-Herstellern und Bauunternehmen. Diese Punkte machen den Unterschied:
Projekte zeigen: Aufstockung in der Innenstadt, Kita in Holzbauweise, historischer Dachstuhl – Zimmerer wollen wissen, woran sie bauen.
Lohn nennen: Stundenlohn, Eingruppierung oder Spanne. Warum das Bewerbungen bringt, lesen Sie unter Gehaltsangaben in Stellenanzeigen.
Montage und Einsatzgebiet: Jeden Abend zu Hause oder Montagewochen? Wie weit sind die Baustellen entfernt, wie wird die Fahrzeit geregelt?
Ausstattung: Abbundanlage, Kran, moderne Akkugeräte, Firmenbus, Arbeitskleidung – das, was den Alltag leichter macht.
Winter und Schlechtwetter: Vorfertigung in der Halle, Arbeitszeitkonto, ganzjährige Beschäftigung – beantworten Sie die Frage, bevor sie gestellt wird.
Kurzbewerbung: In unter einer Minute per Smartphone, ohne Anschreiben.
Die Unterschrift ist erst der Anfang. Wer in den ersten Monaten merkt, dass die Versprechen nicht stimmen, ist schnell wieder weg. Diese Hebel wirken im Holzbau besonders:
Fester Pate in der Kolonne: Ein erfahrener Kollege, der zeigt, wie bei Ihnen abgebunden, montiert und dokumentiert wird.
Planbare Wochen: Montageeinsätze früh ankündigen, Überstunden über ein Arbeitszeitkonto ausgleichen, Schlechtwettertage sinnvoll nutzen.
Gesund bleiben: Kran, Hebehilfen, gute Absturzsicherung und moderne Geräte – Zimmerei ist körperlich fordernd, gutes Werkzeug ist Wertschätzung.
Perspektive bieten: Schulungen an der Abbundanlage, CAD, Weg zum Vorarbeiter, Polier oder in die Meisterschule – mit Unterstützung des Betriebs.
Feedback in den ersten Monaten: Kurze Gespräche nach einigen Wochen klären früh, was gut läuft und was nicht.
Stolz teilen: Fotos fertiger Projekte, ein Richtfest mit dem ganzen Team, Mitsprache bei Werkzeug und Fahrzeug.
3Regional ausspielenSocial Recruiting im PendelradiusReichweite
4Probetag anbietenRückruf am nächsten Werktag, Tag in der KolonneZusagen
5In der Kolonne ankommenPate, planbare Wochen, PerspektiveBindung
{Fazit}
Zimmerer finden mit System
Der Holzbau wächst, die Zahl der Fachkräfte kaum. Wer Zimmerer gezielt anspricht, mit echten Projekten und einem fairen Lohn überzeugt und schnell reagiert, gewinnt trotzdem neue Gesellen.
Genau dafür haben wir das RMC-SYSTEM® entwickelt: Mit dem RMC-KI-System® sehen Sie vorab, wie viele Bewerbungen in Ihrer Region realistisch sind. Unsere über 450 Partnerbetriebe stellen in 45–90 Tagen passende Mitarbeiter ein – abgesichert durch die RMC-Einstellungs- und Bleibegarantie®: Geht ein neuer Mitarbeiter im ersten Jahr, besetzen wir die Stelle kostenfrei neu.
So gewinnen Bau- und Handwerksbetriebe Fachkräfte mit RMC
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„In unter drei Monaten konnten wir insgesamt von 12 auf 17 Mitarbeiter wachsen. Jetzt müssen wir die Leute erst einmal effizient einarbeiten.“
Sebastian LutzGF Elektro Lutz GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Über den Imagefilm, den wir mit der Werbekampagne beworben haben, konnten wir innerhalb von drei Monaten drei tolle Monteure finden. Vielen Dank!“
Ingo MihmGF Metam GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir haben mit Patrick Riedel schon einige Maßnahmen umgesetzt, die alle sehr erfolgreich waren. Die Zusammenarbeit war immer sehr professionell und angenehm. Ich kann eine Zusammenarbeit sehr empfehlen!“
Alexander SachsenmaierGF Sachsenmaier GmbH✓Verifizierte Bewertung
Die meisten guten Zimmerer sind fest angestellt und schauen selten in Jobbörsen. Erreichbar sind sie vor allem über regionales Social Recruiting mit echten Bildern Ihrer Baustellen, über Empfehlungen aus dem eigenen Team, über eigene Ausbildung und Übernahme sowie über Quereinsteiger aus Tischlerei und Holzverarbeitung. Jobbörsen ergänzen das für aktiv Suchende.
Ihr Betrieb ist der Nächste
Ihre nächsten Zimmerer – mit Garantie
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Zimmerei an und zeigen Ihnen, wie Sie wechselbereite Gesellen in Ihrer Region erreichen – und wie Sie in 45–90 Tagen passende Mitarbeiter einstellen.
Mit unserer Webdesign-Sparte Riedel Performance Design erstellt die Riedel Media Consulting GmbH performanceorientierte Websites in Münster, die Kunden und Mitarbeiter bringen.