Blog · Aktualisiert für 2026{Mitarbeitergewinnung im Handwerk}
Diese Methoden zur Mitarbeitergewinnung im Handwerk funktionieren 2026
Anzeige schalten und abwarten – damit besetzen Handwerksbetriebe heute kaum noch eine Stelle. In diesem Leitfaden zeigen wir, welche Wege 2026 wirklich Bewerbungen bringen, wen Sie damit erreichen und wie Sie die passenden Methoden clever kombinieren.
Patrick RiedelTÜV-zertifizierter Experte für VerkaufspsychologieAktualisiert: Oktober 2026 · 10 Min. Lesezeit
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✦ Recruiting-Anzeige · Social Media
Wen Ihre Stellenanzeige erreicht
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JobbörseNur aktiv Suchende
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ZeitungsanzeigeKleine, sinkende Reichweite
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Social RecruitingAuch wechselbereite Fachkräfte
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Neue BewerbungElektroniker (m/w/d) · gerade eben
✓
Gespräch vereinbartAnlagenmechaniker · Do., 9 Uhr
Beispielhafte Darstellung
Bekannt aus
Diese Betriebe vertrauen auf uns
{Kapitel 01}
Die Ausgangslage 2026: Fachkräfte bleiben knapp
Der Personalmangel im Handwerk hat sich trotz schwacher Konjunktur kaum entspannt. Nach Schätzung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks fehlen den Betrieben rund 200.000 Fachkräfte. Bei der Bundesagentur für Arbeit waren Ende 2025 knapp 120.000 offene Stellen im Handwerk gemeldet – viele Betriebe melden ihre freien Stellen dort aber gar nicht erst (Quelle).
Auch beim Nachwuchs bleibt es eng: 2025 blieben laut ZDH 16.213 Lehrstellen im Handwerk unbesetzt – etwa jeder neunte Ausbildungsplatz. Es gibt aber auch einen Lichtblick: Mit 135.540 neuen Lehrverträgen hat das Handwerk 2025 leicht zugelegt (Deutsche Handwerks Zeitung).
Was das für Ihren Betrieb bedeutet: Gute Leute fallen Ihnen nicht zu. Wer 2026 Mitarbeiter gewinnen will, braucht mehrere Methoden, die zusammenspielen – und muss auch Fachkräfte erreichen, die gar nicht aktiv nach einem neuen Job suchen. Ein zusätzlicher Weg kann die Anwerbung im Ausland sein. Chancen und Hürden dazu beschreibt der Artikel Fachkräfte aus dem Ausland. Hintergründe finden Sie in unserem Artikel zum Fachkräftemangel im Handwerk.
{Kapitel 02}
Aktiv suchend oder offen für mehr? Wen Sie erreichen müssen
Die meisten Fachkräfte, die Sie suchen, haben bereits einen Job. Laut der EY-Jobstudie 2025 sondiert gut jeder vierte Beschäftigte in Deutschland aktiv oder gelegentlich den Arbeitsmarkt. Ein weiteres Drittel wäre interessiert, wenn sich eine passende Alternative ergibt – sucht aber nicht von selbst.
Genau hier liegt der Denkfehler vieler Betriebe: Eine Anzeige in der Jobbörse sehen fast nur Menschen, die gerade aktiv suchen. Die große Gruppe der wechselbereiten Fachkräfte erreichen Sie damit kaum. Dazu kommt: Nur noch 15 Prozent der Befragten fühlen sich ihrem Arbeitgeber sehr eng verbunden – 2017 waren es noch 34 Prozent. Die Bereitschaft, sich ein gutes Angebot anzusehen, ist also da.
Aktiv Suchende erreichen Sie über Jobbörsen, Karriereseite und Google.
Wechselbereite erreichen Sie dort, wo sie ohnehin unterwegs sind: in sozialen Netzwerken und über persönliche Empfehlungen.
Für beide Gruppen entscheidend: ein ehrliches, attraktives Bild Ihres Betriebs.
Methode 1: Klassische Wege – gezielt statt aus Gewohnheit
Anzeigen in Lokalzeitung und Branchenmagazin, Jobmessen, die Arbeitsagentur und Online-Jobbörsen wie Indeed oder StepStone haben weiterhin ihre Berechtigung. Sie wirken allerdings vor allem bei Bewerbern, die bereits aktiv suchen – und genau dort konkurrieren Sie mit vielen anderen Betrieben. Wann sich welcher Kanal lohnt, vergleichen wir im Artikel Indeed, Stepstone oder Social Recruiting.
Jobbörsen und Arbeitsagentur: offene Stellen immer melden – das kostet wenig und erhöht die Sichtbarkeit bei aktiv Suchenden.
Lokalzeitung und Fachmagazine: eher zur Imagepflege und für ältere Zielgruppen geeignet.
Jobmessen und Schulkontakte: wertvoll für Auszubildende – vor allem, wenn Sie mit Mitarbeitern statt mit Prospekten auftreten.
Bei jedem Kanal gilt dieselbe Frage: Was hat der Bewerber davon? Statt „Wir suchen“ gehört an den Anfang, was Ihren Betrieb als Arbeitgeber auszeichnet. Wie eine solche Anzeige konkret aussieht, zeigt unsere Stellenanzeige für Monteure mit Vorlage.
{Kapitel 04}
Methode 2: Empfehlungen aus dem eigenen Team
Die besten Kandidaten kennt oft Ihr eigenes Team. Wer gern bei Ihnen arbeitet, empfiehlt Sie weiter – an den Kumpel aus der Berufsschule, den Nachbarn oder den Kollegen aus dem Verein. Empfehlungen sind günstig und bringen Bewerber, die schon vorher wissen, worauf sie sich einlassen.
Ein festes Empfehlungsprogramm mit klarer Prämie einführen, zum Beispiel ausgezahlt nach der Probezeit.
Mitarbeitern fertige Inhalte an die Hand geben: Stellenlink, kurzes Video und Bilder zum Teilen im WhatsApp-Status oder auf Social Media.
Erfolgreiche Empfehlungen sichtbar machen und wertschätzen.
Die Voraussetzung: Die Stimmung im Betrieb muss stimmen. Regelmäßige Mitarbeitergespräche helfen, Unzufriedenheit früh zu erkennen – eine kostenlose Vorlage für Mitarbeitergespräche finden Sie bei uns.
{Kapitel 05}
Methode 3: Social Recruiting – Fachkräfte dort erreichen, wo sie scrollen
Beim Social Recruiting spielen Sie Ihre Stellenangebote gezielt als Anzeige auf Facebook, Instagram oder TikTok aus – an Menschen in Ihrer Region, die zu Ihrem Gewerk passen. So erreichen Sie auch die wechselbereiten Fachkräfte, die nie eine Jobbörse öffnen würden.
Zielgenau: Anzeigen lassen sich auf Region, Alter und Interessen eingrenzen.
Echte Einblicke: Kurze Videos und Fotos aus dem Betriebsalltag wirken stärker als jede Anzeige mit Stockfoto.
Bewerbung ohne Hürden: Ein mobiles Formular mit wenigen Klicks statt Anschreiben und Lebenslauf senkt die Hemmschwelle deutlich.
Schnell zurückmelden: Wer erst nach einer Woche anruft, hat den Bewerber oft schon verloren.
Bevor sich eine Fachkraft meldet, schaut sie sich Ihren Betrieb genau an: Website, Google-Bewertungen, Social-Media-Profile, vielleicht kununu. Was sie dort findet, entscheidet über die Bewerbung.
Karriereseite: echte Teamfotos, konkrete Benefits, ein klarer Ansprechpartner und ein einfaches Bewerbungsformular.
Benefits, die zählen: etwa moderne Fahrzeuge und Werkzeuge, planbare Arbeitszeiten, Weiterbildung oder betriebliche Altersvorsorge. Anregungen liefert unsere Benefits-Checkliste.
Bewertungen pflegen: von Kunden auf Google und von Mitarbeitern auf Arbeitgeberportalen.
Professioneller Auftritt: Eine moderne Website zeigt, dass Ihr Betrieb mit der Zeit geht – siehe Webdesign für Handwerksbetriebe.
Und wenn Bewerbungen eingehen: Das Vorstellungsgespräch ist auch ein Verkaufsgespräch für Ihren Betrieb. Tipps dazu finden Sie unter Bewerbungsgespräche meistern.
Echte Fotos aus dem Betriebsalltag überzeugen Bewerber mehr als jedes Stockbild – auf der Karriereseite wie in der Anzeige.
{Kapitel 07}
Methode 5: Ausbildung, Weiterbildung und Bindung
Die nachhaltigste Mitarbeitergewinnung ist die, die Sie gar nicht erst brauchen: weil Sie selbst ausbilden und Ihre Leute halten. Jeder Mitarbeiter, der bleibt, ist eine Stelle weniger, die Sie neu besetzen müssen.
Ausbilden: praxisnahe Ausbildungsplätze anbieten, Praktika ermöglichen und eng mit Schulen zusammenarbeiten. Wie Sie als Ausbildungsbetrieb punkten, lesen Sie unter Attraktiver Ausbildungsbetrieb. Auch Erwachsene ohne passende Ausbildung lassen sich gezielt einarbeiten, wie der Beitrag Quereinsteiger im Handwerk zeigt.
Weiterbilden: Regelmäßige Schulungen halten Ihr Team auf dem neuesten Stand und zeigen Perspektiven – bis hin zum Meister.
Flexibel sein: planbare Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle oder eine 4-Tage-Woche, wo es die Auftragslage zulässt.
Netzwerk nutzen: Innung, Handwerkskammer und Kooperationen mit anderen Betrieben für Austausch und gemeinsame Aktionen.
Gut einarbeiten: Ein fester Pate und ein klarer Plan für die ersten Wochen verhindern frühe Kündigungen.
Fahrplan
Ihr Recruiting-Mix für 2026 in 5 Schritten
1Zielgruppe klärenWen brauchen Sie – und was ist diesen Leuten wichtig?Basis
Die eine Methode gibt es nicht. Erfolgreiche Betriebe kombinieren: Klassische Kanäle und Empfehlungen decken die aktiv Suchenden ab, Social Recruiting erschließt die große Gruppe der Wechselbereiten, und eine starke Arbeitgebermarke sorgt dafür, dass aus Interesse auch Bewerbungen werden.
Wie sich die Suche je nach Beruf unterscheidet, zeigen unsere Ratgeber für einzelne Gewerke:
Wenn Ihnen dafür im Tagesgeschäft die Zeit fehlt, übernehmen wir das für Sie. Mit dem RMC-SYSTEM® gewinnen unsere über 450 Partnerbetriebe in 45–90 Tagen passende Mitarbeiter – von der Recruiting-Kampagne bis zum fertigen Bewerbungsprozess. Abgesichert ist das durch die RMC-Einstellungs- und Bleibegarantie®: Verlässt ein neuer Mitarbeiter Ihren Betrieb im ersten Jahr, besetzen wir die Stelle kostenfrei erneut.
So haben Handwerksbetriebe mit uns neue Mitarbeiter gewonnen – Stimmen über RMC
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„In unter drei Monaten konnten wir insgesamt von 12 auf 17 Mitarbeiter wachsen. Jetzt müssen wir die Leute erst einmal effizient einarbeiten.“
Sebastian LutzGF Elektro Lutz GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir konnten über den Recruitingfilm und die passenden Stellenanzeigen auf Social Media direkt zwei Anlagenmechaniker in unter 30 Tagen gewinnen und einstellen.“
Wolfgang EhrhardGF Wilhelm Ehrhard GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Über den Imagefilm, den wir mit der Werbekampagne beworben haben, konnten wir innerhalb von drei Monaten drei tolle Monteure finden. Vielen Dank!“
Ingo MihmGF Metam GmbH✓Verifizierte Bewertung
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„Wir haben mit Patrick Riedel schon einige Maßnahmen umgesetzt, die alle sehr erfolgreich waren. Die Zusammenarbeit war immer sehr professionell und angenehm. Ich kann eine Zusammenarbeit sehr empfehlen!“
Alexander SachsenmaierGF Sachsenmaier GmbH✓Verifizierte Bewertung
Häufige Fragen zur Mitarbeitergewinnung im Handwerk
Am besten wirkt eine Kombination: Jobbörsen und Empfehlungen für aktiv Suchende, Social Recruiting für wechselbereite Fachkräfte, die nicht selbst suchen, und eine überzeugende Arbeitgebermarke mit echter Karriereseite. Ausbildung und gute Mitarbeiterbindung sichern den Bedarf langfristig.
Ihr Betrieb ist der Nächste
Offene Stellen besetzen – planbar und mit Garantie
Im kostenlosen Erstgespräch zeigen wir Ihnen, welche Methoden für Ihren Betrieb und Ihre Region am schnellsten Bewerbungen bringen – und wie die RMC-Einstellungs- und Bleibegarantie® Ihr Risiko absichert.
Mit unserer Webdesign-Sparte Riedel Performance Design erstellt die Riedel Media Consulting GmbH performanceorientierte Websites in Münster, die Kunden und Mitarbeiter bringen.
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